Miselerland Integration Couch 2012-2013


Wettbewerb Miselerland Integration Couch

Noch vor einigen Jahrzehnten wurden Frauen und Männer schwarzer Hautfarbe in den Vereinigten Staaten sowie in Südafrika ihren weißen Mitbürgern nicht als ebenbürtig angesehen. Busse, Bars, Schulen und sogar öffentliche Parkbänke durften Menschen unterschiedlicher Hautfarbe nicht gemeinsam nutzen. Das Phänomen der Segregation, oder der Apartheid, teilte die Gesellschaft in zwei Hälften. Wobei die Mitglieder der einen als den anderen überlegen angesehen wurden. Beide Gruppen hatten kein Recht dazu, sich zu treffen, miteinander umzugehen und sich auszutauschen.

Anhand des Wettbewerbs Miselerland Integration Couch will LEADER Miselerland sowohl die Aufnahmegesellschaft als auch die Einwohner mit ausländischen Wurzeln gleichermaßen herausfordern. LEADER Miselerland will ein Zeichen setzen gegen den Widerstand, gegen Veränderung, für die Aufgeschlossenheit und die Vielfalt der Bevölkerung dieser Region Luxemburgs. Schließlich wollen die Verantwortlichen des Wettbewerbs hiermit einen Rahmen schaffen, der zu Begegnungen und zum Austausch zwischen Bürgern unterschiedlicher Herkunft, verschiedener Generationen sowie unterschiedlicher sozialer Situationen einlädt. Somit will LEADER Miselerland ein Zeichen setzen für die Integration in der Region, welche durch Bänke oder Sitzgelegenheiten symbolisiert wird.

Der Wettbewerb Miselerland Integration Couch hat sich zum Ziel gesetzt, soviele Einwohner der Region wie möglich zu erreichen. Der Wettbewerb versteht sich als Mittel zur Sensibilisierung luxemburgischer sowie nicht-luxemburgischer Bewohner aller Generationen. Er ruft einerseits zur Kreativität und zur Innovation auf, andererseits aber auch zum Nachdenken über Integration, Zusammenleben und gegenseitiges Austauschen.

1. Gewinner: Projekt Dalheim

2. Gewinner: Projekt Waldbredimus

3. Gewinner: Projekt HPPA St. François Grevenmacher

 

 

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